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Hardware

Netwerkverkabelung im Altbau

Die Netzwerkverkabelung im Altbau ist eine echte Herausforderung: Dicke Wände, keine Leerrohre, und WLAN alleine reicht oft nicht. Aus meiner Erfahrung ist die beste Lösung eine Kombination aus allen drei verfügbaren Technologien – in dieser Reihenfolge:

  1. Kupferverkabelung (LAN)
  2. Powerline
  3. WLAN

Powerline

Powerline Adapter

Geschwindigkeit: bis zu 260 Mbit/s

Vorteile: Keine Verlegearbeiten notwendig, vorhandene Stromverkabelung wird genutzt.

Nachteile: Langsamer als LAN, störungsanfällig, teurer in der Anschaffung, abhörbar und unsicher, funktioniert meist nicht über verschiedene Stockwerke hinweg.

WLAN

WLAN Router

Geschwindigkeit: bis zu 300 Mbit/s

Vorteile: Keine Kabel verlegen nötig, flexibler Arbeitsplatz.

Nachteile: Bei vielen Benutzern relativ langsam, störungsanfällig, hohe Anschaffungskosten.

Kupfer / LAN – Die beste Wahl im Altbau

Für die Kabelbefestigung empfehle ich folgendes Klebeband: tesa POWERBOND® INDOOR Montageband für den Innenbereich (5 m x 19 mm)

Befestigung

Flachkabel

Geschwindigkeit: bis zu 10 Gbit/s

Vorteile: Schnell, aktuelle Standards, sicher, flache Kabel lassen sich per Klebestreifen überall befestigen, können mit Heißkleberpunkten fixiert werden, können unter oder neben Türen gelegt werden, PoE-fähig.

Nachteile: Verlegearbeiten im Altbau erforderlich, keine flexiblen Arbeitsplätze.

Mein Fazit für die Netzwerkverkabelung im Altbau

So viele Räume wie möglich mit flachen LAN-Kabeln erschließen – diese lassen sich mit Klebeband diskret verlegen. Powerline dient als Ergänzung für schwer erreichbare Räume, WLAN nur als letzter Ausweg. So entsteht ein stabiles und sicheres Heimnetzwerk, das auch intensive Nutzung verträgt.