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Der kleine CAM Ratgebener



Kamera Auflösung, Optik und Fokus

Ein schlechtes Quellbild kann man nicht "schön" rechnen. Es ist immer besser eine hohe Auflösung zu haben, die herunter gerechnet werden kann. Oft sind CCD-Chips auch rauschärmer, wenn Sie für höhere Auflösungen haben, die aber nicht genutzt werden muss.
Lesen Sie auf jeden Fall "genau" das Datenblatt, da oft nur interpolierte Auflösungen oder die Pixel für Bilder-Schnappschüsse angegeben werden.
Zudem sollte jede Kamera eine einstellbare oder sogar automatischen Fokus haben und eine "gute" Linse.
Es ist oft nur ein Preisunterschied von wenigen Euros zur nächstbesseren Ausführung. Das Geld ist allemal gut investiert.
Schade, dass viele Digitalkameras mit wirklich guten Objektiven nicht als Webcam zu nutzen sind.
Kameramontage Die meisten Kameras haben flexible Befestigungsmöglichkeiten. Die Kamera muss aber auch wirklich "fest" sein, d.h. auch der Monitor, auf der Sie vielleicht aufgestellt ist, sollte fest stehen. Waghalsige Konstruktionen mit einem Locher als Sockel oder Beschwerung o.ä. sollten Sie vermeiden.

Beleuchtung

In professionellen Studios sind Beleuchter für "gutes Licht" zuständig. Eine an der Decke sichtbare "Röhre" macht war hell, aber leider blendet diese auch sehr schnell die Kamera, wenn die Spiegel das Leuchtmittel nicht abdecken. Genauso schlecht ist natürlich die Schreibtischlampe, welche mit gelben Glühlampenlicht nur einen Teil des Schreibtischs ausleuchtet. Prüfen Sie in den Eigenschaften der Kamera, ob Sie dort die Netzfrequenz (50/60Hz) einstellen können, um flackern zu reduzieren.

Eigene Kleidung

Vermeiden Sie grob gerasterte Hemden und Jackets, welche bei jeder Bewegung viele "Änderungen" des Bilds aus Sicht der Kamera bedeuten. Beim Betrachter kommen teils Moire-Muster an oder das Bild wird an anderen wichtigen Stellen (z.B. Gesicht) matschig, da die Kompression Bandbreite dort einspart.

Rückseitige Seite

Natürlich schauen Sie auf ihren Bildschirm und sehen das Bild ihres Kommunikationspartners. Haben Sie sich schon mal umgedreht um zu Kontrollieren, was ihr Partner so alles sieht ?. Vielleicht macht sich der Pirelli-Kalender an der Rückwand dann doch nicht mehr so gut und in einen Großraumbüro ist es störend, wenn "hinten durch" immer wieder Personen durchlaufen.
In größeren Räumen kommen dann Pflanzen und Vorhänge ins Spiel, welches sich gerne mal im Wind bewegen und damit wieder die Komprimierung zu Rationalisierungen an anderen Stellen zwingt.

Ton

Bilder sind nett aber der Ton muss sich auf hohem Niveau bewegen. Dazu ist am besten ein Headset oder ein "gutes" Mikrofon gefragt. Es kann durchaus das Mikrofon in der passenden Kamera sein, wenn es dann Nebengeräusche gut unterdrücken kann. Auch hier ist der genaue Blick in das Datenblatt ratsam. Stichworte wie "Noise Cancelling" sind hier gefragt.

Bandbreite

Entgegen vieler Behauptungen ist der Bedarf für Video-Übertragungen gar nicht so sehr viel Größer als eine reine Audio Übertragung. Bei Audio wird zwar auch der Ton komprimiert und "Stille" ausmaskiert, aber bei üblichen Bildern können sehr effektiv statische Flächen komprimiert werden. Also wundern Sie sich nicht, wenn das Video-Bild (zumindest bei VGA 640x480) sogar über eine langsame DSL-Leitung mit 128kbit Upstream durchaus nutzbar ist.

Quelle http://www.msxfaq.net/uc/video.htm




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